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Liz in the Kitchen - Mohr im Hemd

Sonntag, 19. Januar 2014 | | 9 Kommentare
Hallöchen ihr meine Lieben!
Eine etwas längere Zeit haben wir uns jetzt schon nicht mehr gelesen, aber heute gibts wieder ein kleines Lebenszeichen von mir. (:
Momentan geht es in meinem Leben ein bisschen drunter und drüber. Ihr kennt das sicher, wenn mehrere so unwichtig erscheinende Dinge zusammen kommen und sich plötzlich alles, was so klein schien, vor einem auftürmt. Naja, so siehts momentan in meinem Kopf oder in meiner Psyche aus und noch dazu bin ich leider seit längerem ein bisschen krank, aber trotzdem Schule gegangen, damit ich nichts verpasse. Jetzt hat es mich allerdings wirklich erwischt, Kehlkopfentzündung und alles drum und dran machen diesen psychischen Berg momentan nicht kleiner.
Aaaaber, ich schreibe euch ja nicht, weil ich jammern will, sondern weil ich einen kleinen Rezeptbeitrag mitgebracht habe.
Schon eine etwas längere Zeit her, hab ich mich mit meiner lieben Freundin Isabella spontan getroffen um spätabends noch etwas zu backen. Erst wollte ich den Beitrag nicht veröffentlichen, weil die Bilder nicht so geworden sind, aber ich finde, man kann auch so ganz gut erkennen, was wir da fabriziert haben. ;)
PNG via Missesglass

Also, wir backen Mohr im Hemd. Ein super-super einfaches Rezept, relativ schnell machbar und im Geschmack eine glatte Eins.^^ Wenn wir irgendwo auswärts essen sind, bestelle ich als Nachspeise meist auch Mohr im Hemd und bin immer ein wenig enttäuscht, wenn es nicht auf der Speisekarte steht. Zeit also, es selbst zu probieren.
4 Dotter
4 Eiklar
10 dag Mehl
16 dag Staubzucker
16 dag Butter
8 dag (Milch-)Schokolade
8 dag geriebene Walnüsse
etwas Backpulver & Zimt
Als ersten Schritt wiegt ihr natürlich erstmal alle Zutaten ab. Dann erwärmt ihr die Butter ein wenig (Achtung: Nicht zu flüssig!). Diese rührt ihr zusammen mit dem Staubzucker schaumig. Danach langsam den Dotter sowie die geschmolzene (!) Schokolade einrühren. Am besten davor noch das Eiklar steif schlagen, sodass ihr den Mixer dazwischen nicht reinigen müsst.
In weiterer Folge vermengt ihr das Mehl mit den Nüssen (wir haben die Nüsse schon gerieben gekauft, ansonsten an dieser Stelle reiben!) sowie mit etwas Backpulver und Zimt. Die Buttermasse mit dem Mehl und und dem steifen Eiklar vorsichtig verrühren.
So schnell gehts, jetzt kommt schon der letzte Schritt. Die Gugelhupfform noch etwas ausbuttern sowie eventuell ausbröseln (wir haben es auch ohne ausbröseln hinbekommen, so verkehrt kann das also auch nicht sein^^). Das Backrohr sollte bei 170 Grad vorgeheizt werden. 45 Minuten muss das Ganze ins Rohr und das Endergebnis sollte dann so wie am oberen Bild aussehen. (:






Tipps: Wir haben auf die Glasur verzichtet. Für alle Kreativen unter euch ist danach noch viel Spielraum um den Mohr im Hemd schön zu gestalten. Wenn ihr solche kleinen Backförmchen in Gugelhupfform habt, könnt ihr natürlich den Teig auch auf diese aufteilen, sieht sicher auch sehr süß aus. (: Ich wünsche euch Gutes Gelingen und möge es gut schmecken!

Alles Liebe und einen wundervollen Wochenstart,
eure Liz.
(Übrigens, wer vielleicht auch gerade in einem kleinen Tief steckt: Happy macht wieder glücklich. Zumindest ein bisschen, versprochen.)

24 days until Christmas - Bloggerparade

Sonntag, 15. Dezember 2013 | | 6 Kommentare
Wie ihr sicher schon erkennen könnt, habe ich heute für euch einen kleinen Beitrag zur Bloggerparade von Café Au Lait gestaltet. Ich habe ein Rezept mit dabei, welches wirklich einfach zu machen ist und garantiert lecker schmeckt!
Es handelt sich dabei um die sogenannten 'Brotlaibchen'. Hört sich erstmal nicht so nach Keksen an. Der Name kommt vom Aussehen, denn am Ende werdet ihr lauter kleine, Brotlaibchen ähnliche, Kekse gebacken haben.
Ihr benötigt:
3 Eidotter
250 g Staubzucker
1 KL Zimt
2-3 EL Rum
3 Eiklar
250 g Mandeln (gerieben)
140 g Schokolade (gerieben)
3 EL Mehl
zusätzlich eine kleine Schüssel mit gesiebtem Staubzucker

Ich habe zuerst die Schokolade und die Mandeln abgewogen und dann gerieben. Bei der Schokolade habe ich 150 g genommen, da ich nicht soviele Mandeln hatte. So genau ist das nicht. ;)
Dann habe ich noch den Staubzucker durchgesiebt. Wenn ihr das alles vorbereitet habt, kann es auch schon losgehen! :)
Als nächsten Schritt trennt ihr Eidotter und Eiklar voneinander. Das Eiklar schlagt ihr am Besten jetzt gleich zu steifem Schnee - denn den Mixer werdet ihr nachher noch brauchen.
Dann geht es auch schon weiter: Dotter, Zucker, Zimt und Rum werden in einer Schüssel miteinander vermengt und gemixt. Dann gebt ihr die restlichen Zutaten auch noch hinzu und mixt Schritt für Schritt alles durch.
Wenn der Teig wie am ersten Bild so 'klobig' aussieht, passt das. Denn durch den Schnee, den ihr jetzt am Besten mit den Händen einarbeitet, wird das zu einer guten Masse, die nicht flüssig, aber auch nicht mehr so klobig ist.
Kommen wir zu dem vorletzten Schritt. Ihr füllt den Teig in eine kleine Schüssel um, deckt diese mit Frischhaltefolie oder ähnlichem ab, und lasst die ganze Masse erstmal für mindestens 4 Stunden - oder am allerbesten die ganze Nacht - im Kühlschrank stehen. Idealerweise am nächsten Tag solltet ihr ihn aus dem Kühlschrank nehmen und kleine Kügelchen formen. (Meine am Bild sind schon fast zu groß und nicht kugelförmig!) Dann dreht ihr sie in Staubzucker und legt sie auf Backpapier.
Tipp: Wenn sie sich gar nicht formen lassen, einfach Hände zwischendurch in kaltes Wasser tauchen!
Bei 140° Grad ca. 30 Minuten im Backrohr backen, bei Bedarf nachher nochmal Staubzucker drüberstreuen. Dann in eine Keksdose geben und einen Tag warten, denn die Kekse werden dann noch 'flaumiger' bzw. einfach weicher und nicht so komisch bröselig. ;)

So, nun zu meinem Fehler: Der Teig hat bei mir wirklich immer geklappt nur gestern bzw. heute wollte das einfach nicht klappen! :( Ich weiß nicht genau, was ich diesmal falsch gemacht habe, aber ich schätze, es liegt/lag an meiner Ungeduld. Ich habe den Teig zu kurz im Kühlschrank gelassen und so war er noch zu flüssig und wollte sich nicht ordentlich zu Kugeln formen lassen.
Folge: Im Backrohr ist das alles zu einer riesen großen Masse verschmolzen, es ist einfach mies und unfotografierbar geworden. Daher bitte ich euch um Entschuldigung, dass es kein Foto von den fertigen Keksen gibt, vielleicht backe ich aber demnächst noch welche und liefere das Bild dann nach.

Ich hoffe aber, dass es bei jemanden, der es nachmachen will, klappt und würde mich sehr freuen, wenn mir jemand ein Bild von den kleinen Brotlaibchen schickt! :)
Hier habt ihr nochmal eine Übersicht, wer an welchem Tag das Türchen öffnen darf. Gestern war Jenny von Beautywunder an der Reihe, morgen wird Bea das 16. Türchen für euch öffnen. An Weihnachten wird Vivien Sophie von Sophiestique ihren Beitrag veröffentlichen, sie hat auch diese tollen Banner für die Bloggerparade gestaltet.
Schaut unbedingt auch bei allen anderen Bloggern rein, alle geben sich unglaublich Mühe mit ihren Beiträgen! :)

Einen besinnlichen 3. Adventsonntag sowie angenehme Tage bis zum großen Fest wünscht euch
Liz. :)

Rezept: Regenbogencupcakes

Sonntag, 16. Juni 2013 | | 1 Kommentar
Hallöchen! :)
Jetzt melde ich mich nach langem mal wieder und habe gleich ein superleckeres Rezept dabei! Dabei handelt es sich um Regenbogencupcakes, die zwar recht zeitaufwendig sind, aber dafür umso mehr schmecken. Bei der Zubereitung habe ich Anleihe an diesem Rezept genommen.

 Ihr benötigt für 12 Regenbogencupcakes:
130 g weiche Butter
130 g Zucker
2 Eier
1 Päckchen Vanillezucker
250 g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
80 ml Milch
6 Lebensmittelfarben

Zum Verzieren:
200 ml Schlagobers
2-3 TL Staubzucker
Streusel

Kleine Tipps: Die Butter sollte wirklich weich sein, denn ansonsten tut ihr euch schwer beim Mixen. Als Zucker habe ich Rohrzucker genommen (also den gelben bzw. goldenen), alternativ könnt ihr aber auch den ganz 'normalen' nehmen. Beim Mehl habe ich das Universalmehl genommen und bei der Milch könnt ihr ruhig großzügiger sein. Ich habe nicht 80 ml genommen, denn es sollte eine glatte Masse sein, und mit 80 ml wird das lange keine glatte Masse. ;) Gebt einfach nach Gefühl soviel hinzu, dass es zu einer glatten Masse wird. Zu den Lebensmittelfarben: Die Farben sind ziemlich teuer! Ich habe die Farben in der Apotheke gekauft, bei anderen Lebensmittelgeschäften gab es die leider nicht. Die 6 Päckchen in den Farben Violett, Blau, Grün, Rot, Orange, Gelb zu je 4 g haben etwas über 10 € gekostet. Allerdings lohnt sich der Kauf! Ich habe den Fehler gemacht, und gedacht, ich müsste einen ganzen Teelöffel in den Teig geben, allerdings sind die Farben so intensiv, das bereits eine Teelöffelspitze vollkommen ausgereicht hat! Somit habe ich bereits über 50 Cupcakes gebacken und habe noch immer ca. 2 g pro Päckchen übrig.

1. Ihr vermischt Butter, Zucker und Vanillezucker und mixt das Ganze schaumig. Dann rührt ihr die Eier unter. 2. Mehl, Salz und Backpulver wird in einer extra Schüssel vermengt und im Wechsel mit der Milch unter die Masse gerührt. 3. Der Teig sollte nun eine glatte Masse sein. Dann wird er zu möglichst gleich großen Portionen in 6 Schälchen (siehe Bild oben) verteilt und in den gewünschten Farben eingefärbt. Verrührt die Farben mit dem Teig wirklich gut, denn es sollten keine Farbkrümel zurückbleiben! 4. Nehmt einen Teelöffel jeder Farbe und verteilt den farbigen Teig nach und nach in den Muffinformen. Passt auf, wirklich nur so wenig wie möglich zu nehmen, denn bei mir ging es sich gerade so aus! 5. 12-15 Minuten bei 180° (Umluft) backen. 6. Macht die Stäbchenprobe und lässt danach die Cupcakes ordentlich abkühlen. 7. Schlagt den Schlagobers auf, füllt diesen in einen Spritzbeutel und verteilt damit den Schlag auf den bunten Cupcakes. Zum Schluss könnt ihr das Ganze noch mit Streusel oder anderer Deko - passend zum Sommer vielleicht Obst? - verzieren. Fertig! :)

(Ich habe keine Ahnung, warum so ein 'Loch' bei meinen Cupcakes entstanden ist. Wenn mir jemand sagen kann, warum so etwas passiert, wäre ich sehr dankbar!)
Meiner Meinung nach ist der anstrengende Teil das regelmäßige Verteilen des bunten Teigs in den Muffinformen. Damit sich der Teig leichter verteilen lässt, könnt ihr den Löffel vorher in Wasser halten. Die Zubereitung hat bei mir ca. 2 1/2 Stunden gedauert - allerdings hat mir beim Verteilen sogar meine Mutter und meine Freundin geholfen! Es kann allerdings auch daran liegen, dass ich so ein Genauigkeitsfreak bin und der Teig natürlich exakt bis an den Rand der Form verteilt werden muss. :D Aber egal, auf welche Art ihr die Regenbogencupcakes zubereitet, es ist kein "Schnell mal machen"-Rezept. ;) Da ich meinen Freundinnen zum nahenden Abschluss noch eine kleine Freude machen wollte, habe ich ihnen die Cupcakes mitgebracht und alle gaben mir positives Feedback.

Viel Spaß beim Backen!
Allerliebst,
Liz. :)