Eine etwas längere Zeit haben wir uns jetzt schon nicht mehr gelesen, aber heute gibts wieder ein kleines Lebenszeichen von mir. (:
Momentan geht es in meinem Leben ein bisschen drunter und drüber. Ihr kennt das sicher, wenn mehrere so unwichtig erscheinende Dinge zusammen kommen und sich plötzlich alles, was so klein schien, vor einem auftürmt. Naja, so siehts momentan in meinem Kopf oder in meiner Psyche aus und noch dazu bin ich leider seit längerem ein bisschen krank, aber trotzdem Schule gegangen, damit ich nichts verpasse. Jetzt hat es mich allerdings wirklich erwischt, Kehlkopfentzündung und alles drum und dran machen diesen psychischen Berg momentan nicht kleiner.
Aaaaber, ich schreibe euch ja nicht, weil ich jammern will, sondern weil ich einen kleinen Rezeptbeitrag mitgebracht habe.
Schon eine etwas längere Zeit her, hab ich mich mit meiner lieben Freundin Isabella spontan getroffen um spätabends noch etwas zu backen. Erst wollte ich den Beitrag nicht veröffentlichen, weil die Bilder nicht so geworden sind, aber ich finde, man kann auch so ganz gut erkennen, was wir da fabriziert haben. ;)
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| PNG via Missesglass |
Also, wir backen Mohr im Hemd. Ein super-super einfaches Rezept, relativ schnell machbar und im Geschmack eine glatte Eins.^^ Wenn wir irgendwo auswärts essen sind, bestelle ich als Nachspeise meist auch Mohr im Hemd und bin immer ein wenig enttäuscht, wenn es nicht auf der Speisekarte steht. Zeit also, es selbst zu probieren.
4 Dotter
4 Eiklar
10 dag Mehl
16 dag Staubzucker
16 dag Butter
8 dag (Milch-)Schokolade
8 dag geriebene Walnüsse
etwas Backpulver & Zimt
Als ersten Schritt wiegt ihr natürlich erstmal alle Zutaten ab. Dann erwärmt ihr die Butter ein wenig (Achtung: Nicht zu flüssig!). Diese rührt ihr zusammen mit dem Staubzucker schaumig. Danach langsam den Dotter sowie die geschmolzene (!) Schokolade einrühren. Am besten davor noch das Eiklar steif schlagen, sodass ihr den Mixer dazwischen nicht reinigen müsst.In weiterer Folge vermengt ihr das Mehl mit den Nüssen (wir haben die Nüsse schon gerieben gekauft, ansonsten an dieser Stelle reiben!) sowie mit etwas Backpulver und Zimt. Die Buttermasse mit dem Mehl und und dem steifen Eiklar vorsichtig verrühren.
So schnell gehts, jetzt kommt schon der letzte Schritt. Die Gugelhupfform noch etwas ausbuttern sowie eventuell ausbröseln (wir haben es auch ohne ausbröseln hinbekommen, so verkehrt kann das also auch nicht sein^^). Das Backrohr sollte bei 170 Grad vorgeheizt werden. 45 Minuten muss das Ganze ins Rohr und das Endergebnis sollte dann so wie am oberen Bild aussehen. (:
Tipps: Wir haben auf die Glasur verzichtet. Für alle Kreativen unter euch ist danach noch viel Spielraum um den Mohr im Hemd schön zu gestalten. Wenn ihr solche kleinen Backförmchen in Gugelhupfform habt, könnt ihr natürlich den Teig auch auf diese aufteilen, sieht sicher auch sehr süß aus. (: Ich wünsche euch Gutes Gelingen und möge es gut schmecken!
Alles Liebe und einen wundervollen Wochenstart,
eure Liz.
(Übrigens, wer vielleicht auch gerade in einem kleinen Tief steckt: Happy macht wieder glücklich. Zumindest ein bisschen, versprochen.)



















